Eine nachhaltige oder zukunftsfähige Entwicklung ist eine Entwicklung, in der die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne die Bedürfnisbefriedigung der zukünftigen Generationen zu gefährden (verkürzte Definition aus Brundtland-Bericht).

Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung prägt seit Ende der 1980er Jahre die weltweite politische Diskussion (u.a. durch Brundtland-Bericht in 1988 und Agenda 21 in 1992).

Seither besteht Einvernehmen darüber, dass Zukunftsfähigkeit in unserem Handeln nur erreicht werden kann, wenn ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte gleichberechtigt in Entscheidungen einbezogen werden. Das gilt nicht allein für die großen politischen Entscheidungen, sondern auch für Entscheidungen im unternehmerischen und privaten Zusammenhang. Als Berufsbildungszentrum machen wir die Frage, wie wir alle zu einer nachhaltigen globalen Entwicklung beitragen können, an unserer Schule zum Thema.

Bei diesem Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) steht neben dem Erlangen von Wissen vor allem die Erweiterung der Handlungsfähigkeit im Mittelpunkt. Dazu gehören die Fähigkeiten mit anderen zu kooperieren, vorausschauend zu planen und zu agieren, sich über Fachbereichsgrenzen hinaus zu verständigen, die Sichtweise unterschiedlicher Interessengruppen nachzuvollziehen sowie Mitgefühl und Solidarität für Benachteiligte zu empfinden.

Diese Kompetenzen sind nicht allein durch Theorie zu erwerben. Sie müssen praktisch erfahren und eingeübt werden. Vor diesem Hintergrund gestalten wir mit den Schüler/innen zahlreiche Projekte, die Gelegenheit geben, die eigenen Talente kennenzulernen und Fähigkeiten (weiter) zu entwickeln:

Bei ihrer praktischen Arbeit im Café Kilimanjaro lernen Schüler/innen des Kaufmännisch Vorbereitenden Jahres (KVSH) die Prinzipien einer umweltverträglichen und sozial gerechten Produktionsweise kennen. Beim jährlich stattfindenden Markt der Möglichkeiten kommen Schüler/innen mit zivilgesellschaftlichen Vereinen und Initiativen über Umweltschutz, Gerechtigkeit und sozialen Unterstützungsmöglichkeiten ins Gespräch, erfahren etwas über deren Arbeit und über Möglichkeiten sich selbst zu engagieren. Die Schule beteiligt sich an landes- und bundesweiten Projekten zur Etablierung eines Lernbereichs Globale Entwicklung („Schule auf dem Weg“). Wir setzen innovative Unterrichtsmodelle um, z.B. zum nachhaltigen Tourismus („Tansania - und ich!“), und unterhalten Partnerschaften zu Bildungseinrichtungen in Ländern des globalen Südens (Tansania und Ecuador).

Für ihr vielfältiges Engagement wurde unsere Schule bereits mehrfach als Zukunftsschule.SH und als BNE-Dekade-Projekt ausgezeichnet.

Der örtliche Personalrat des Regionalen Berufsbildungszentrums Wirtschaft . Kiel setzt sich derzeit aus sieben Mitgliedern zusammen:

  • Norbert Adrian (Vorsitzender)

  • Rita Lepczynski (stellv. Vorsitzende)

  • Stefanie Altenburg

  • Dirk Henningsen

  • Karin Hirsch

  • Dirk Langhoff

  • Rene Lippardt

Kontaktadresse:

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Auszeichnungen

Eine nachhaltige oder zukunftsfähige Entwicklung ist eine Entwicklung, in der die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne die Bedürfnisbefriedigung der zukünftigen Generationen zu gefährden (verkürzte Definition aus Brundtland-Bericht).

Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung prägt seit Ende der 1980er Jahre die weltweite politische Diskussion (u.a. durch Brundtland-Bericht in 1988 und Agenda 21 in 1992).

Seither besteht Einvernehmen darüber, dass Zukunftsfähigkeit in unserem Handeln nur erreicht werden kann, wenn ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte gleichberechtigt in Entscheidungen einbezogen werden. Das gilt nicht allein für die großen politischen Entscheidungen, sondern auch für Entscheidungen im unternehmerischen und privaten Zusammenhang. Als Berufsbildungszentrum machen wir die Frage, wie wir alle zu einer nachhaltigen globalen Entwicklung beitragen können, an unserer Schule zum Thema.

Bei diesem Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) steht neben dem Erlangen von Wissen vor allem die Erweiterung der Handlungsfähigkeit im Mittelpunkt. Dazu gehören die Fähigkeiten mit anderen zu kooperieren, vorausschauend zu planen und zu agieren, sich über Fachbereichsgrenzen hinaus zu verständigen, die Sichtweise unterschiedlicher Interessengruppen nachzuvollziehen sowie Mitgefühl und Solidarität für Benachteiligte zu empfinden.

Diese Kompetenzen sind nicht allein durch Theorie zu erwerben. Sie müssen praktisch erfahren und eingeübt werden. Vor diesem Hintergrund gestalten wir mit den Schüler/innen zahlreiche Projekte, die Gelegenheit geben, die eigenen Talente kennenzulernen und Fähigkeiten (weiter) zu entwickeln:

Bei ihrer praktischen Arbeit im Café Kilimanjaro lernen Schüler/innen des Kaufmännisch Vorbereitenden Jahres (KVJ) die Prinzipien einer umweltverträglichen und sozial gerechten Produktionsweise kennen. Beim jährlich stattfindenden Markt der Möglichkeiten kommen Schüler/innen mit zivilgesellschaftlichen Vereinen und Initiativen über Umweltschutz, Gerechtigkeit und sozialen Unterstützungsmöglichkeiten ins Gespräch, erfahren etwas über deren Arbeit und über Möglichkeiten sich selbst zu engagieren. Die Schule beteiligt sich an landes- und bundesweiten Projekten zur Etablierung eines Lernbereichs Globale Entwicklung „Schule auf dem Weg“. Wir setzen innovative Unterrichtsmodelle um, z.B. zum nachhaltigen Tourismus „Tansania - und ich!“ und unterhalten Partnerschaften zu Bildungseinrichtungen in Ländern des globalen Südens (Tansania und Ecuador).

Für ihr vielfältiges Engagement wurde unsere Schule bereits mehrfach als Zukunftsschule.SH und als BNE-Dekade-Projekt ausgezeichnet.

Projekte am RBZ Wirtschaft Kiel die nicht Europaprojekte sind.